Marion Fennel-Stüber

Unser Überraschungsgast am Tag der offenen Tür am 6.2.2018: Marion Fennel -Stüber hält einen offenen Vortrag!! Wir freuen uns sehr auf dieses Event!

Marion Fennel-Stüber war 40 Jahre lang als Biologie-, Geografie- und Geologie-Lehrerin aktiv, davon alleine 29 Jahre am Lise Meitner-Gymnasium in Grenzach-Wyhlen, wo sie auch seit 1986 lebt.


Zur Bewältigung einer tiefen Lebenskrise begann sie 2010 mit dem Schreiben und verwirklichte für sich damit zugleich einen bereits lange gehegten Wunsch. Ihre Bücher bezeichnet sie als Reiserlebnisberichte. Dabei führen ihre Reisen als „innere Reisen“ zurück in ihre Kindheit und Jugendzeit oder hinaus in die Ferne, wo sie als Individualreisende in den vergangenen acht Jahren vor allem das Land Kolumbien entdeckt hat, das bei uns bislang auf der touristischen Weltkarte noch immer keinen wesentlichen Platz einnimmt. Zugleich zeigt sie, dass man, wenn man offen für Neues, humorvoll und tolerant ist, auch bei Planungsfehlern oder gar Pannen genussvoll reisen kann. Das gilt ihrer Ansicht nach sowohl für das „normale“ Reisen als auch für das ganze Leben - also auch bei inneren Reisen.

Die Autorin stammt aus einer sehr weltoffenen Familie mit starken familiären und beruflichen Bezügen zum Ausland. Was heute daran als Vorzug gesehen wird, war noch während und unmittelbar nach der Zeit des zweiten Weltkrieges eine eher gefährliche Weltanschauung. Marion Fennel-Stüber schildet in ihren beiden „Erinnerungs“- Büchern diese sehr bewegende und bewegte Zeit des Umdenkens, die sie in ihrer Heimatstadt Heidelberg als Kind, Jugendliche und junge Frau erlebt hat. Sie will Brücken zwischen den Generationen schlagen, indem sie auf die Unterschiede des damals alltäglichen Lebens der heute älteren Generation eingeht. Die Jugendlichen selbst, so ist sie überzeugt- und nach so vielen Jahren als Lehrerin kann man davon ausgehen, dass sie weiß, wovon sie spricht- sind heute den Jugendlichen anderer Zeiten sehr ähnlich. Anders sind hingegen das Umfeld, die Technik, der Lebensstandard usw. Das schildert sie in ihren Büchern vorwiegend aus ihre damaligen der Sicht als Kind und Jugendliche, sodass sich auch heutige jugendliche Leserinnen und Leser in ihren Geschichten, Anekdoten und Gedankengängen wie in eine Art Zeitmaschine versetzt fühlen können. Dabei ist sie sowohl ernsthaft als auch äußerst humorvoll, kritisch und zugleich verständnisvoll.


Für den Tag der offenen Tür des Bildungszentrums hat sie sich wegen der hauptsächlich aus jungen Leuten bestehenden Zielgruppe dieses Tages für die Vorstellung ihres Buches „Damals in Heidelberg- Eine Jugend zwischen Nostalgie, Träumen und Protest“ entschieden. Dabei hofft sie vor allem, mit den Anwesenden ins Gespräch zu kommen und auf deren Fragen und Beiträge eingehen zu können.

Für Interessenten bringt die Autorin auch Exemplare ihrer anderen Bücher mit.

Von der Autorin sind bislang folgende Bücher erschienen:

„Innere“ Reisen:
· Transformationen – der Weg nach vorne führt zurück
· Damals in Heidelberg – Eine Jugend zwischen Nostalgie, Träumen und Protest


Reisen nach Lateinamerika:
· Der Arsch der Welt hat tolle Backen Kolumbien – einmal und 
gern wieder
· Weit weg mittendrin – als Frau allein durch Kolumbien
· Wo der Brüllaffe zum Frühstück schreit…
Als Öko-Touristin unterwegs in Kolumbien, Venezuela und Panama